Donnerstag, 19. September 2019

Solche Lehrer wollen wir nicht!

In der Sendung Wiso wurde über die schlechte Qualität von Lehrpersonal in Nachhilfeschulen berichtet. Genauer müsste es heißen: Lehrer/Innen von den großen drei Nachhilfeketten in Deutschland.

Im Lernwerk  können Sie sicher sein, dass Sie von Akademikern unterrichtet werden, die mind. über 4 Jahre Lehrerfahrung verfügen. Dies sind auch die Mindeststandards, die ein Institut erbringen muss, wenn es umsatzsteuerfreie Leistungen anbieten möchte. Jede Lehrkraft erhält zusätzlich eine Tutor-Watch- Ausbildung, wird bei der Schulbehörde gemeldet und arbeitet nach den Qualitätsstandard des VNN. Der VNN e.V. ist der Bundesverband für Nachmittags- und Nachhilfeschulen in Deutschland. 

Die großen drei Anbieter aus der Wiso-Sendung sind übrigens keine Mitglieder des VNN!

https://www.zdf.de/verbraucher/wiso/nachhilfelehrer-finden-wie-gut-sind-nachhilfelehrer-vom-nachhilfe-institut-100.html


P.S.: Im Lernwerk werden ausschließlich Einzelunterrichtsleistungen angeboten.

Dienstag, 10. September 2019

Digitalisierung der Schulen statt sinnvoller Konzepte




Pressemeldung Lernwerk Buntstift GmbH, Hamburg-Bergedorf

Digitalisierung in den Schulen – Konzepte statt Technik
Hamburg, 10.09.2019. Während Milliarden in die Hardware und die Entwicklung von digitalen Plattformen fließen, gerät immer mehr aus dem Blick, worum es bei digitaler Bildung eigentlich gehen sollte: um die Vermittlung digitaler Fähigkeiten, um die Befähigung zum kompetenten Umgang mit den Technologien und um die sinnvolle Nutzung der digitalen Möglichkeiten in der Schule. Um genau diese Inhalte in den Fokus zu rücken, startet der VNN Bundesverband Nachhilfe- und Nachmittagsschulen eine Kampagne zur Digitalisierung in der Bildung. 

„Die Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten in der Bildung. Aber Digitalisierung ist kein Mehrwert an und für sich. Die Tafel durch das Whiteboard zu ersetzen und Hefte durch Tablets ist sinnlos. Gebraucht werden pädagogische Konzepte und Lehrkräfte, die die verschiedenen Methoden jeweils gezielt einsetzen, um die Schüler optimal zu fördern“, fordert Dr. Cornelia Sussieck, Vorsitzende des VNN, und stellt sich damit an die Seite der Lehrer und Schulleiter. Denn während die Bundesregierung im Rahmen des Digitalpakts Milliarden in Infrastruktur, Hardware und technische Lösungen fließen lässt, werden die Schulen mit der Herausforderung der Digitalisierung weitgehend allein gelassen. „Die Politik hat die Aufgabe, Konzepte zum Einsatz der digitalen Medien und zur Nutzung der Möglichkeiten auf die Schulen abgewälzt. Die müssen jetzt die Defizite der Politik ausbaden. Dass viele Schulleiter und Lehrer diese Aufgabe übernehmen, ist anerkennenswert. Dabei haben Schulen ohnehin zu kämpfen, damit nicht noch mehr Unterricht ausfällt, Inklusion und die Integration gelingt.“  

Um Wege zur Digitalisierung der Schulen zu zeigen, hat der VNN eine Kampagne gestartet. Er stellt Best-Practice-Beispiele aus den öffentlichen Schulen und den Nachhilfeschulen vor. „Zahlreiche Schulen und auch die Nachhilfeschulen des VNN nutzen die digitalen Möglichkeiten bereits. Kennzeichen dieser Vorreiter ist es, dass der Schüler im Mittelpunkt steht, nicht die Technik. Die Technik ist nur ein einzelner methodischer Baustein und ergänzt den Unterricht sinnvoll. Daher können diese Schulen und Nachhilfeschulen Impulsgeber und Vorbilder für andere sein“, so Sussieck. Mit diesen Vorstellungen hofft der VNN einen Beitrag im Kampf gegen den herrschenden digitalen Wildwuchs zu leisten: „Jede Schule bahnt sich aktuell ihren Weg durch den Hardware- und Software-Dschungel. So entstehen viele Insellösungen. Das kostet viel Zeit und Geld und kann nicht Ziel einer Digitalisierung der Bildung sein.“

Montag, 9. September 2019

Gesundheitstag im Job-Center Burgdorf 11. Sept., 10:00–14:00, HInweis aus dem Lernwerk Therapiezentrum Celle

Einladungen zu Veranstaltungen im Lernwerk Therapiezentrum Celle


Gesundheitstag im Job-Center Burgdorf
11. Sept., 10:0014:00
Für die Mitarbeiter*innen des Jobcenters in Burgdorf findet auch in diesem Jahr wieder ein Gesundheitstag statt. Auch das Lernwerk Celle wird wieder mit einem Angebot vertreten sein. Diesmal geht es um Hör- und Sehwahrnehmungsverarbeitung. Mittels der Testung der auditiven und visuellen Ordnungsschwelle sowie der Fähigkeit zum Richtungshören können Korrelationen zwischen Defiziten und Krankheitsbildern aufgezeigt werden. Gleichzeitig wird erläutert, wie mit gezielten Trainings die Wahrnehmungsverarbeitung verbessert werden kann, sodass das Gehirn kapazitätsschonender arbeiten kann.

Donnerstag, 5. September 2019

Kaiserschnitt und die Folgen für die Entwicklung von Kindern

Forscher bestätigen Beobachtungen der Lernwerk Therapiezentren

Seit mehr als 15 Jahren beobachten wir die Zusammenänge zwischen Kaiserschnitt-Geborenen und Wahrnehmungs- und Entwicklungsstörungen. Im Rahmen der Lernwerk Methode werden diese Korrelationen systematisch erfasst. Über 40 % aller Kinder mit Defiziten, die in unsere Praxen kommen, sind mit Kaiserschnitt- oder per "Problemgeburt" auf die Welt gekommen. Eine Häufung die auch die Studie ermittelt hat. Als Ergebnis muss man fordern, dass diese Kinder einer besonderen Beobachtung bedürfen und bei festegestellten Defiziten schnell therapiert wird. Die gute Nachricht ist ja, dass die allermeisten Defizite gut zu therapieren sind.
Weitere Infos erhalten Sie gerne persönlich in einem kostenfreien Beratungsgespräch in Ihrem Lernwerk Therapiezentrum. www.lernwerk-ag.de / Standorte  

Montag, 2. September 2019

---aus den beiden wird nie was.... Wenn die Schule aufgibt - hilft vielleicht noch das Lernwerk.

2 Schüler kamen mit erheblichen Defiziten zu uns. Sie gingen in die 9. Klasse und niemand dachte daran, dass sie den ESA Abschluß schaffen würden. Viktor wurde zunächst, auf Grund seines Verhaltens, gar nicht erst zur Prüfung zugelassen und hatte riesige Lernlücken im Fach Mathematik.
Paula aus der gleichen Klasse hatte eine sehr langsame Auffassungsgabe und ebenso sehr große Lerndefizite.

Unsere Frau Rubwo hatte ihre ganze Erfahrung, sehr viel Engagement und moderne Coaching-Elemente in den Unterricht eingebracht. Der Lohn: Beide haben ihren Schulabschluß geschafft.

Diese schwierigsten Aufgaben machen uns glücklich und motivieren uns täglich!

Mittwoch, 28. August 2019

Kannst Du machen nix! Sorgenfrei sonnen und die Sorgen danach..... (bitte kein Bashing wg. egal was..)

Zum Schmunzeln, einmal klicken:

Einsicht oder Sonnenstich?





 https://www.doccheck.com/de/detail/articles/17628-kein-freibad-fuer-ayaz?utm_source=DC-Newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter-DE-DocCheck%20News%2019.35%20(Dienstag)-2019-08-27&utm_content=asset&utm_term=article

Montag, 19. August 2019

Handy-Diskussionen ohne Ende. Kapitulation oder Grenzen setzen?


SONNTAG, 18.08.2019
F.A.S. - LEBEN
Und was, wenn das Handy jetzt runterfällt?
Dann ist verloren, was dieser Psychologe „ein ausgelagertes Gehirn“ nennt – und Panik angesagt. Gesund kann das nicht sein, oder?
Herr Montag, immer wieder bringen sich Menschen in Gefahr, um ihr Smartphone zu retten. Vor einigen Tagen ist eine Frau ihrem Telefon in der Donau nachgetaucht, sie wurde vermisst, ist jetzt aber unbeschadet zurück. Was motiviert solche Leute?
Das sind zum Glück Einzelfälle, die jedoch medial stark wahrgenommen werden. Wie übrigens auch die Menschen, die umkommen, weil sie in heiklen Situationen Selfies machen. Da stellt sich natürlich gleich die Frage, was das Smartphone für uns bedeutet und was auf dem Gerät stattfindet.
Wie lautet Ihre Antwort?
Das Smartphone ist eine Art Schweizer Taschenmesser geworden, weil es über zahllose Funktionen verfügt und uns im Alltag enorm unterstützt. Letztlich handelt es sich um ein Werkzeug, mit dem wir erfolgreicher als zuvor in unserer Umgebung bestehen können. Überspitzt formuliert: eine Art ausgelagertes Gehirn. Deswegen reagieren viele auch panischer beim Verlust des Smartphones als etwa bei einem abhandengekommenen Schlüssel.
Gibt es eine Smartphone-Sucht?
Als offizielle Diagnose existiert die Smartphone-Sucht momentan noch nicht. Ich denke aber trotzdem, dass man den exzessiven Gebrauch des Smartphones ernst nehmen sollte. Dabei ist Genauigkeit wichtig: Man sagt zum Beispiel, jemand sei alkohol- und nicht flaschenabhängig. So gilt es auch im Fall des Smartphones zu unterscheiden zwischen dem Gerät und seinen Inhalten. Eine unserer Studien hat ergeben, dass viele Nutzer in erster Linie Messenger- und Social-Media-Applikationen im Kopf haben, sobald sie an ihr Smartphone denken. Außerdem gibt es noch ungeklärte Aspekte. So zeigen Menschen, die ihr Smartphone maßlos nutzen, häufig Tendenzen zur Depression. Ob aber die Online-Sucht zum psychischen Problem führt oder umgekehrt, bleibt meist ungeklärt.
Welche weiteren Beschwerden gehen womöglich auf das Konto des Smartphones?
Es gibt einen Begriff für die Angst, etwas zu verpassen: „fomo“ – „fear of missing out“. Für die Online-Welt gilt das erst recht. Das liegt unter anderem an den Geschäftsmodellen von Tech-Plattformen. Weil wir für Messenger mit unseren Daten zahlen, produzieren Unternehmen Applikationen, die Sucht erzeugen und einen Kommunikationsdruck aufbauen. Man denke an den blauen Doppelhaken bei Whatsapp. Er zeigt an, dass meine Nachricht vom Empfänger gelesen wurde, was bei mir wiederum das Gefühl auslöst, antworten zu müssen. Viele Leute schalten diese Standardeinstellung nicht aus, weil sie zu faul sind oder Angst haben, Wichtiges zu versäumen.
Heißt das, Applikationen wie Whatsapp verändern unsere Persönlichkeit?
Es fehlen belastbare Studien, die das
nahelegen würden. Was dafür spricht, ist „fomo“ – das hat mit unserer Psyche und unserem Leben direkt zu tun. Auf der anderen Seite zeigt uns die Forschung, dass Persönlichkeit etwas relativ Stabiles ist. Zwar legen erste Studien nahe, dass die Interaktion mit digitalen Welten unser Gehirn verändern kann; aber inwiefern sich das in unserem Wesen niederschlägt, ist eine bislang noch relativ unbeantwortete Frage.
Stellt das Smartphone eine Verlängerung unseres Denkapparats dar?
Das wird diskutiert. Übrigens lassen sich auch Persönlichkeitsdimensionen beschreiben, die ein bestimmtes Nutzungsverhalten etwas wahrscheinlicher machen: Offenheit für Erfahrung, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit und Neurotizismus. Dabei zeigt sich etwa, dass Ängstlichkeit und emotionale Instabilität mit einer stärkeren Tendenz zum problematischen Smartphonegebrauch einhergehen. Was beispielsweise auch unstrittig ist: Frauen verbringen deutlich mehr Zeit auf Whatsapp als Männer. Gleichwohl sei betont, dass es zu einfach wäre, all dies in Typologien aufzulösen; das würde nahelegen, es gäbe so etwas wie eine Suchtpersönlichkeit. Da menschliches Verhalten extrem komplex ist, reden wir hier von Wahrscheinlichkeiten.
Vor einigen Jahren wäre es unhöflich gewesen, das Handy beim Gespräch im Restaurant auf den Tisch zu legen. Heute ist das ganz normal. Wird unsere Gesellschaft durch das Smartphone neu strukturiert?
Ja. 2007 wurde das iPhone vorgestellt, heute, zwölf Jahre später, gibt es 2,7 Milliarden Smartphone-Nutzer auf der Welt. Keine andere Technologie hat sich jemals so schnell und flächendeckend durchgesetzt. In einer eigenen Studie konnten wir zeigen, dass Personen, die zwischen 15 und 35 Jahre alt sind, das Smartphone ungefähr zweieinhalb Stunden pro Tag nutzen. In der Woche verbringen sie also fast zwei Arbeitstage vor dem Telefonbildschirm. Da sind wir schnell Konditionierungsmechanismen unterworfen.
Das müssen Sie erläutern.
Ein Beispiel: Schauplatz Bushaltestelle. In der Zeit vor dem Smartphone habe ich den Bus verpasst, mich geärgert und anschließend überlegt, was ich nun mache. Dann habe ich mich mit einem Kollegen unterhalten, der zufällig vorbeigekommen ist, oder ein Buch gelesen. Gleiche Situation nach der Einführung des Smartphones: Der Bus fährt weg, ich bin frustriert, weiß aber, dass ich ein neues Gerät in der Tasche habe, mit dem ich mich zerstreuen kann. So verhalte ich mich von nun an jeden Tag: Ich verpasse den Bus, ärgere mich, greife zum Smartphone. Irgendwann führt das dazu, dass ich mich gar nicht mehr darüber ärgere, den Bus verpasst zu haben. Ich habe das Gerät nämlich schon in der Hand, wenn ich Richtung Bushaltestelle ziehe. Dabei handelt es sich um eine reflexartige Bewegung – wie das Kuppeln beim Autofahren. Ich würde behaupten, dass wir in vielen Situationen, in denen wir mit uns alleine sind, dieses Verhalten abrufen, etwa beim Candlelight-Dinner. Der eine geht auf die Toilette, der andere guckt sofort aufs Smartphone.
Was folgt daraus?
Die Zeit, in der wir über unseren Alltag reflektieren, nimmt stetig ab. Das ist ein Problem, weil Studien gezeigt haben, dass es die Kreativität unterstützt, den Gedanken nachzuhängen.
Wirkt sich die Smartphone-Nutzung auf Kinder und Jugendliche anders aus als auf Erwachsene?
Hier fehlt wichtige Forschung, aber eine Empfehlung, die ich womöglich bei einer besseren Studienlage in einigen Jahren etwas anders sehen würde, lautet: Kein eigenes Smartphone unter zwölf. Aus Kindern werden unter
anderem dann mental gesunde Erwachsene, wenn sie viel Aufmerksamkeit durch die Eltern erhalten und vor allem ausreichend Spielmöglichkeiten draußen haben. Will sagen: toben und raufen. Dabei werden soziale Kompetenzen erlernt und die Grobmotorik geschult. Wenn Kinder zu viel Zeit vor dem Bildschirm verbringen, fehlt ihnen die Möglichkeit, diesen Spieldrang auszuleben. Zu den Folgen könnten eine Zunahme von ADHS-Erkrankungen und die Tendenz zur Empathielosigkeit zählen. Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass die bisherigen Studien nur
Zusammenhänge zwischen diesen
Variablen zeigen, ohne dass die Wirkrichtung klar wäre. Und am Ende des Tages werden wir auch schauen müssen, wie groß solche Zusammenhänge tatsächlich ausfallen.
Ist es sinnvoll, eine digitale Entgiftung zu machen und das Smartphone häufiger liegenzulassen?
Es gibt das alte römische Sprichwort „Carpe diem“ – nutze den Tag. Da ist viel dran. Wir genießen den Moment immer weniger und lassen uns ablenken. Das sieht man etwa im Konzert. Sobald das Licht ausgeht, zücken die Besucher ihre Smartphones. Für das emotionale Erleben bleibt da kein Raum mehr. Deswegen gibt es immer mehr Gegenbewegungen, zum Beispiel die Lehre der Achtsamkeit. Hier liegt möglicherweise ein Schlüssel, um exzessive Online-Nutzung zu reduzieren.
Die Fragen stellte Kai Spanke.