Mittwoch, 9. September 2020

Das Lernwerk vermittelt Schülern, Azubis und Studenten (m.w.d) Finanzwissen! Lesen Sie den Beitrag in der FAZ.

Finanzbildung. Praxiswissen an den Schulen vermitteln! 

Forder die Lehrer!

 Fordert die Lehrer!
Von Marcus Theurer, aus der FAZ.

"Deutschland ist bisher zwar nicht pannenfrei, aber im Vergleich zu manch anderem Land ganz gut durch die Corona-Krise gekommen. Ein großer Makel ist in der vorläufigen Pandemiebilanz allerdings unübersehbar: Der Ausnahmezustand der vergangenen Monate hat die Schwächen des deutschen Bildungssystems schonungslos offengelegt.

Eine Elternbefragung des Münchner Ifo-Instituts kommt zu alarmierenden Ergebnissen. Während der Pandemie hat sich demnach die Zeit, in der sich Kinder und Jugendliche mit Schule beschäftigten, auf durchschnittlich 3,6 Stunden am Tag halbiert. Die Unterrichtsqualität war fragwürdig: Mit Abstand
häufigste Lernaktivität war das Bearbeiten von Aufgabenblättern. Wie die Schüler diese bearbeiteten, das kontrollierten viele Lehrer nur sporadisch oder überhaupt nicht. Nur einer von 20 Schülern kam in den Genuss von täglichem gemeinsamem Unterricht zum Beispiel per Video- oder Telefonkonferenz.
Natürlich ist es eine große Aufgabe, für Millionen von Schülern den Unterricht daheim zu organisieren. Aber ein Ding der Unmöglichkeit sollte es nach fünf Monaten auch nicht mehr sein. 

Im pädagogischen Ausnahmezustand der vergangenen Monate hieß es oft, es hänge eben viel vom individuellen Engagement der Lehrer ab. Eltern und Schüler haben in diesem Frühjahr erfahren, dass es da große Unterschiede gibt – etwa zwischen der engagierten Referendarin, die im Zweifel von der
Schulleitung ausgebremst wird, und anderen Lehrkräften, die nur ein Minimalprogramm fahren. Eine unrühmliche Rolle spielen die Lehrergewerkschaf ten mit ihrem ausufernden Bedenken, was jetzt alles nicht mach bar sei.

„Bei ganz vielen Beispielen, die ich kenne, in denen Schulen besonders gut die Herausforderungen des Corona-Fernuunterrichts bewältigt haben, handelt es sich um Schulen in privater Trägerschaft“, sagt der Ifo-Bildungs forscher Ludger Wößmann. 


Das kann auch daran liegen, dass diese um ihre Schüler werben müssen und dass ihre Lehrkräfte keine Beamten sind."

Hinweis: Wir sind nicht zynisch. Sonst würden wir sagen: Danke Lehrerschaft, danke Corona, so ein Nachfrageboom nach Nachhilfe hätte es ohne Euch nicht gegeben.

 


Dienstag, 8. September 2020

Das Gehirn lernt nur mit positiver Verstärkung. Warum das Schulsystem von Grund auf falsch konzipiert ist.


Fröhliche Kinder, die sich auf die Schule freuen sind glücklich und erfüllen die Eltern mit Stolz.

Warum kippt bei vielen Schüler/Innen die positive Stimmung oft schon in der Grundschule?

Warum gibt es soviel Schulfrust? Warum sinkt der Bildungsstandard so rapide?

Wir sind seit 17 Jahren mit der Analyse dieser Fragen beschäftigt. Unsere Antworten finden Sie nachstehend.

1.
Die Lehrerausbildung ist völlig unzureichend. Weder Psychologie, moderne Kommunikationsformen, Empathie oder Anamnesen von lernrelevanten Ursachen sind Studieninhalte. 

2.
Der Roststift regiert immer noch. Kinder "abzusägen", in Schubladen zu stecken oder anderweitig niederzumachen, scheint im Blut der Lehrenden zu liegen.

3.
Lehrerende werden nicht nach Bildungsleistungen vergütet, sondern fürs Lehrerdasein. Nach der Verbeamtung fällt spätetestens die letzte Motivation ab.

4.
Kultusministerien werden von Ex-Lehrerenden geführt, die Pläne für zukünftige Lehrende entwickeln und Vorgaben für jetzige Lehrende ersinnen. Möglichst neu verschlimmbessern, möglichst wieder falsch, möglichst dem alten Denken verpflichtet.

Wie ginge es besser?

1.
Lernstoff muss positiv, anschaulich, praxisnah und empathisch vermittelt werden.
Nur wer begreift (taktil lernt), erkennt (visuell lernt) oder versteht (auditiv lernt) und begeistert ist (durch Wissens- und Erfolgsvermittlung, emotional lernt), wird wachsen (im Sinne von Wissens- und Erfahrungsaufbau)

2.
Schafft das Rot und die Schubladen (ADHS, LRS, Dyskalkulie etc) ersatzlos ab!
Rot ist eine Warnfarbe. Markiert grün oder blau was richtig ist, motiviert, die nicht markierten Stellen mit Farbe zu füllen. Sie meinen, dass hat keine Relevanz? Machen Sie den Test. Es wirkt enorm auf die Psyche!

Es gibt im Gehirn keine Fehlfunktion "Lese-Rechtschreib-Schwäche oder Dyskalkulie (2 von 1000 Menschen ausgenommen)! Es gibt Gründe, warum ein Mensch nicht lesen, schreiben, rechnen lernen kann. Aber diese Gründe=Ursachen kann man analysieren und gut therapieren.
Änhliches gilt für ADHS/ADS. Es nützt meist nur der Pharma und den Lehrenden, die die Lernenden damit ruhig stellen. Das ist ethisch die unterste Schublade!

3.
Den Schulen, den meisten Ärzten und Psychologen fehlen umfassende Kenntnisse zur Anwendung einer modernen Ursachenanalyse und nötige Therapiekompetenzen. Das ist ignorant und nicht zu entschuldigen. Diese Analytik ist seit fast 30 weltweit Standard. Wir wenden diese Methoden sehr erfolgreich an. Es ist aber für die Agierenden so schön einfach, weiterhin auf veraltete Tests und ihr gefährliches Schubladendenken zu setzen.

Unser Aufruf an alle Betroffenen: Lassen Sie sich nicht einreden, dass Ihr Kind LRS, ADHS oder Dyskalkulie "hat". Fragen Sie nach den Ursachen von Problemen. Beseitigen Sie diese Ursachen. Wenn Ihnen ein "Experte" keine Antwort geben kann, was die Ursachen sind und wie diese zu beseitigen sind, dann suchen Sie sich woanders Rat. Wir helfen Ihnen auf jeden Fall weiter.

 


Donnerstag, 3. September 2020

Corona-Bildungslücken schnell schließen, gut vorbereitet in die ESA, MSA-Abi-Prüfung! Jetzt Bonusstunden sichern!

 


 

Ein wenig mehr – kleine Defizite aufholen

10 Std. (3 Monate Laufzeit, nur 130 EUR / Monat) + 2 Stunden gratis!

 

Lernlücken schließen – Im individuellen Einzelunterricht

25 Stunden – Kontingent flexibel nutzen (einmal pro Woche oder mehr)

Nur 165 EUR pro Monat; 6 Monate – Zeitraum + 5 Stunden gratis!

 

50 Stunden – Kontingent flexibel nutzen (einmal pro Woche oder mehr)

Nur 165 EUR pro Monat; 12 Monate – Zeitraum + 10 Stunden gratis!

 

100 Stunden – Flex-Kontingent, damit es ein Top-Abschluss wird!
(zweimal pro Woche oder mehr)

Nur 185 EUR pro Monat; 24 Monate – Zeitraum + 20 Stunden gratis!

  • Alle Fächer frei wählbar. Unterricht überwiegend auch in den Ferien, wenn erwünscht. Unterricht Mo. – Fr. 12 bis 20 Uhr, Sa. 10 bis 18 Uhr.

  • Tausch mit Geschwisterkindern oder Freunde/Innen möglich.

  • Empfehlen Sie einen Neukunden und erhalten Sie weitere 10 Gratisstunden!

 

  • Sharing: Teilen Sie sich die Gebühren mit einem Klassenkameraden (m.w.d) durch Tandemunterricht.

  • Zu jedem Angebot erhalten Sie einen Berufs- , Begabungs- oder Studienwahl-Check im Wert von 190 EUR, für nur 30 EUR!

Samstag, 29. August 2020

Nachhilfe in Finanzbildung. Mit 17 in die Lehre, mit 21 nach dem Bachelor ins Berufsleben, aber keine Ahnung von Finanzen?

Zur besseren Lesbarkeit verzichten wir auf eine gendergerechten Sprache.

Hallo,

Finanzbildung? Was ist das? Braucht man das?  Wir meinen, dass dieser Artikel (auf den link klicken), die Misere ganz gut abbildet. Das Lernwerk bereitet nicht nur auf Schulabschlüsse und Studienabschlüsse vor, sondern führt auch Talent-, Berufs- und Studienberatungen durch. Und eben auch: Nachhilfe in Finanzbildung!

  https://zeitung.faz.net/faz/finanzen/2020-08-29/99f28cb5c716ce38447f52d4ed09dad5?GEPC=s5

Freitag, 21. August 2020

Neurofeedback gibt es in mehreren Varianten. Einen Überblick schafft das Netzwerk Neurofeedback.

Zum Stand der aktuellen Forschung klicken Sie hier: Neurofeedback-Forschung 

 

In unseren Lernwerk Therapiezentren können Sie sich gerne persönlich und individuell beraten lassen.

Einfach einen Termin vereinbaren: Tel.: 040 / 79685666 oder lernwerk-ag.de/Standorte

Montag, 10. August 2020

Sind die Aufgaben zu schwer, hat die Kommission schuld. Schulversagen und kein Ende. Nachhilfe ist die neue Schulform.

 

Bremer Alleingang: Der Stadtstaat will künftig mehr eigene Abituraufgaben entwickeln. dpa

Nach Sachsen hat nun auch Bremen die Ergebnisse des Mathematikabiturs in Grund- und Leistungskursen angehoben und sich dabei nicht etwa mit einem Punkt begnügt, sondern gleich zwei Punkte zugegeben. Das macht in der Gesamtrechnung acht Punkte aus. Dadurch haben Schüler, die eine Prüfung knapp verfehlt haben, nun doch noch bestanden. Nach den Beschwerden einiger Schüler über zu schwere Aufgaben (ein sich alljährlich wiederholendes Manöver) meinte Schulsenatorin Claudia Bogedan (SPD) rasch den Sündenbock gefunden zu haben und verwies auf das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB). Die Aufgaben aus dem zentralen Abiturpool der Bundesländer seien offenbar wegen des Aufbaus und der Verständlichkeit sehr schwierig gewesen. „Wir gehen davon aus, dass es sich weniger um ein Corona-bedingtes Phänomen handelt als vielmehr um die Schwere der Aufgaben“, sagte Bogedan. In vielen anderen Bundesländern seien diese Aufgaben entweder nicht ausgewählt oder sprachlich modifiziert worden. Die Maßgabe, vom kommenden Schuljahr an die Aufgaben aus dem Pool nehmen zu müssen, werde ausgesetzt, behauptet Bremen, doch davon weiß die Kultusministerkonferenz (KMK) noch nichts und hat offenbar auch nicht vor, das zu beschließen.

Die Abiturkommission hätte die Aufgaben anpassen können

Viel wahrscheinlicher ist, dass die eigentlich angestrebte Regelung, Aufgaben unverändert zu übernehmen, wegen der Corona-Pandemie und des verpassten halben Schuljahrs für die Abiturienten des kommenden Jahres noch einmal ausgesetzt wird. Bremen hatte schon im vergangenen Jahr die Mathenoten angehoben. Gemeinsam mit Kultusministern anderer Länder habe es das IQB zum Handeln aufgefordert, aber es sei bislang so gut wie nichts passiert, so Bogedan. In der Tat gab es im Zusammenhang der Notenanhebung im Hamburger Mathematikabitur des letzten Jahres durch den dortigen Schulsenator Ties Rabe (SPD) die Forderung an das IQB, die Schwierigkeit der Aufgaben zu überprüfen, doch dafür ist das IQB gar nicht zuständig. Die Direktorin des IQB Petra Stanat sagte dieser Zeitung: „Das IQB entwickelt nicht die Aufgaben, sondern es koordiniert lediglich den Aufgabenentwicklungsprozess, für den die Länder gemeinsam verantwortlich sind. Jedes Land schickt seinen eigenen Fachmann in die ,AG Aufgaben‘. Die Vertreter der Länder entwickeln die Aufgaben gemeinsam und entscheiden auch, welche Aufgaben in den Pool kommen. Dann suchen die Abiturkommissionen der Länder die Aufgaben für ihr landeseigenes Abitur aus. Im Land wird auch geregelt, ob die Aufgaben unverändert oder modifiziert aus dem Pool übernommen werden.“

Keine leichte Aufgabe: KMK-Präsidentin Stefanie Hubig will weiterhin dafür sorgen, dass das Abitur vergleichbarer wird. dpa

Der Aufgabenpool war von den Kultusministern eingerichtet worden, um für mehr Vergleichbarkeit zu sorgen. An sich sollte es nur noch in einer Übergangszeit möglich sein, Aufgaben aus dem Pool zu verändern, vom nächsten Schuljahr an sollten die Aufgaben unverändert übernommen werden. Denn die Vergleichbarkeit wird sich nur erhöhen, wenn sie unverändert und in einer Mindestanzahl drankämen. Dazu müssten auch die Bedingungen die gleichen sein. Dann kann nicht ein Land (wie Sachsen in diesem Jahr) seinen Abiturienten eine Stunde mehr Zeit für die Aufgaben geben als alle anderen, und dann ist auch nicht zulässig, in einem Land Taschenrechner zu verwenden, im anderen aber nicht. Wenn die Aufgaben in Bremen zu schwierig gewesen sind, dann hätte das die Bremer Abiturkommission merken müssen und die Aufgabenstellungen verändern dürfen.

Bremen schert aus Länderinitiative aus

Warum Bremen die Aufgaben nicht umformuliert oder vorher selbst durchgerechnet hat wie Hamburg, bleibt sein Geheimnis. Der Stadtstaat wies im Jahr 2018 in der neunten Klasse in Mathematik einen Anteil von Risikoschülern von 40,6 Prozent auf. Kann es sein, dass der Pool ohnehin zu schwer für Bremen ist, man sich das nicht eingestehen kann und deshalb die Schuld auf das IQB geschoben wird? Mit seiner Ankündigung, künftig mehr eigene Aufgaben zu entwickeln, schert Bremen aus allen ländergemeinsamen Initiativen aus, das Abitur vergleichbarer zu machen. Die amtierende KMK-Präsidentin, die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD), sagte der F.A.Z., sie halte es für „schwierig“, an einem Staatsvertrag für mehr Ländervergleichbarkeit zu arbeiten und gleichzeitig den Aufgabenpool zu schwächen. Die Koordinatorin der unionsregierten Länder, Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU), zweifelt nicht an der Ernsthaftigkeit der Länder, für mehr Vergleichbarkeit zu sorgen, äußert aber Verständnis für die außergewöhnliche Lage angesichts der Pandemie, nicht jedoch für Notengeschenke. Baden-Württemberg hatte wegen Verschiebung der Prüfungen keine Aufgaben aus dem Pool entnommen. „Für die diesjährigen Prüflinge war aufgrund der besonderen Umstände schon dieses Abitur eine Herausforderung. Aber um die Schüler, die im kommenden Jahr ihr Abitur ablegen, müssen wir uns größere Sorgen machen“, sagte Eisenmann. Die KMK arbeite mit großer Ernsthaftigkeit am Staatsvertrag und wolle dadurch die Vergleichbarkeit sichern.

Derzeit sieht es eher danach aus, als nutzten manche Kultusminister die Corona-Krise, um wieder nach der alten Devise „Jeder macht es, wie er will“ zu verfahren. Sie gefährden damit das Abitur als Hochschulzugangsberechtigung, und das ist ein fatales Signal. Fast scheint es so, als sei das Abitur Verhandlungssache.

Montag, 8. Juni 2020

Wir senken die Kosten! 20 % Corona-Rabatt bis 31.03.2021 auf Online-Nachhilfeangebote.

Online-Nachhilfe 20 % Corona-Rabatt bis 31.03.2021!

Mit dem Lernwerk Corona-Bildungslücken schließen. JETZT!

Unterrichtsausfälle, Schulchaos, Lehrermangel und Unsicherheiten ohne Ende. Bildungslücken vergrößern sich täglich. Unser Konzept aus dem Corona-Dilemma:

  1.  Im Lernwerk - Unterricht ist EINZELUNTERRICHT. Effektiv, mit Abstand, persönlich.
  2. Unterstzüzungen (auch) per Video direkt zu Dir nach Hause.
  3. Wir haben den Lehrstoff von allen Schulen, Bundesländern, Fächern und Klassenstufen.
    Materialien erhaltet Ihr kostenfrei zum Unterricht
  4. Wir holen systematisch den wichtigsten Unterrichtsstoff auf und bereiten auf das neue Schuljahr oder auf Prüfungen (ESA, MSA, ABI) vor
  5. Bei uns gibt es keine Vertragsbindung, Aufnahmegebühren etc. Ihr zahlt nur genommene Stunden.
  6. Wir reduzieren die Gebühren bis 31.12.2020 um 10 %. Unser Corona-Bonus für Euch!


Donnerstag, 4. Juni 2020

15 Jahre Neurofeedback im Lernwerk. 15 Jahre erfolgreiche ADHS,- Depressions,- Schlaganfall-Therapien.

Was ist Neurofeedback? Wem hilft diese Therapieform?


Der link weist auf die Seiten des Deutschen Netzwerkes für Neurofeedback. Dieses Netzwerk vereint zertifizierte Neurofeedback-Anbieter in Deutschland und informiert neutral und wissenschaftlich über die Möglichkeiten und Formen des Neurofeedbacks.

Weiter Infos unter:
www.lernwerk-ag.de

Mittwoch, 13. Mai 2020

Das unerkannte Leiden - verdecktes unbehandeltes Schielen. Eine Ursache für Schulversagen und burnout.

 Liebe Eltern, Klienten und Ratsuchende:

Ich möchte Ihnen meinen Leidensweg kurz schildern. Nach 8 Schuljahren (die 8. Klasse hatte ich durch den Sprung von der Realschule auf die Hautschule nicht besucht), wurde ich mit einem Haupschulabschluß entlassen. "Nicht dumm, aber unkenzentriet, wegträumend, unlesbare Handschrift.." waren die Urteile der Lehrenden. Ärzte fanden, ich sei gesund, sportlich (immerhin, auch wenn Ballsport absolut nicht möglich für mich war) und gehe dann eben in die Lehre.
So war es 1974 und so ist es immer noch!

Mit 50 Jahren (ich hatte bisdahin Volks- und Betriebswirtschaft studiert und gut abgeschlossen, war Vorstand einer Holdig und verantwortet 500 Mitarbeiter), begann ich Doppelbilder zu sehen.

Diesen Schock wünschen ich niemanden: Verdacht Hirntumor. Dann das ganze Programm: Röhre, EEG etc. Das Ergebnis: Nichts zu finden.

Ich erinnerte mich an einen Augenoptikerkollegen (ich bin gelernter Augenoptiker, was dem Ganzen die Krone aufsetzt), der sich auf dem Gebiet Funktionaloptometrie weltweit einen Namen gemacht hat: Claus Ellinghaus. Er fand nicht nur die Ursachen heraus (massivstes Höhen- und Seiten"schielen"), sondern trainierte die Augensteuerung. Das half massivst. Den restlichen nicht therapierbaren Problembereich beseitige ich duch das Tragen vorn Prismengläsern.

Seit dem lese ich wesentlich schneller, sehe keine Doppelbilder mehr und bins kognitiv leistungsfähiger. Das Schlimme an dem Nichterkennen ist, dass die Kompensation, die das Gehirn pausenlos vollbringen muss, irgendwann zu schweren Symptomen führt (z. Bsp. Doppelsehen).

Wir im Lernwerk Therapiezentrum haben diesen Aspekt stets im Fokus, wenn es um die Ursachendiagnostik von LRS, Burnout; Depressionen etc. handelt.

In dem Link finden Sie einen Bericht eines der weltweit führenden Augenärzten:


hier geht es zum Link:
Das unerkannte Leiden - verdecktes unbehandeltes Schielen. Eine Ursache für Schulversagen und burnout.


Beratungsgespräche vereinbaren Sie bitte über unsere Zentrale: Tel:: 040 79685666

Sonntag, 10. Mai 2020

Vom Mittelmaß zum 1,0 ABI. Die Tricks der 1 er Kandidaten.

Aus der FAZ, vom 10.05.2020

„Lernen kann übel
geil sein“ 



Schüler Tim Nießner, 17 Jahre, hat fast 100 1,0-Abiturienten über ihre Strategien befragt. Hier die besten Tricks, wie man in der Schule besser wird – und warum man sich immer zweimal melden sollte.
Wie sah dein Schulalltag in den letzten Wochen zu Hause aus?
Ich stand immer um 9 Uhr auf. Da die meisten Lehrer Wochenaufgaben schickten, setzte ich mich immer montags und dienstags hin und machte das meiste, dann hatte ich die restliche Woche frei.

Du leidest offe bar nicht an Aufschiebeitis?
Nein, aber dadurch, dass wir immer etwas abgeben mussten, war der Druck ja da.

Du bist in der 12. Klasse und hast ein Buch darüber geschrieben, welche Tricks es gibt,
um ein sehr gutes Abitur zu machen. Wer ist deine Ziel gruppe?

Es ist ein Buch für alle Schüler, die nicht so gut sind und besser werden wollen. Und für
Schüler, die jetzt schon gut sind und sehr gut wer den wollen.

Du warst früher ein mittel mäßiger Schüler, jetzt sagst du: „Lernen ist übel geil.“ Wie
kam es dazu?
Ich habe zwei Geschwister, die genau gleich alt sind, wir sind Drillin ge. Ich war immer
der schlechteste. Nach der vierten Klasse gingen meine Geschwister und alle meine
Freunde aufs Gymnasium, und ich musste als Einziger auf die Gesamtschule in unserer Nachbarstadt gehen. In der 5. und 6. Klasse wurde ich immer schlechter und hatte einen Notendurchschnitt von 3,0. Dabegann mein Umde ken.

Einfach so?
Nach dem ich das Zeugnis zu Hause gezeigt hatte und alle nicht so happy waren, saß ich auf meinem Bett und dachte: Wie bin ich hier hingekommen? Ich bin ja kein dummer Schüler. Da habe ich mich entschieden: Ich habe kein Bock mehr darauf, so schlecht zu sein. Ich möchte ab jetzt besser werden. Ich nahm mir vor, den Notendurchschnitt zu erreichen, den meine Mutter im Abi hatte: 2,6.

Hat es ge klappt?
Allerdings. Am Ende der siebten Klasse stand ich auf 1,9.

Also hast du einen Ehrgeiz entwickelt?
Am Anfang nicht unbedingt. Weil ich in der Schule schon immer gegen über meinen Geschwistern ab geschlagen war, dachte ich: Ich messe mich erst gar nicht mit ihnen. Außer beim Fußball spielen: Da zählten mein Bruder und ich, wie viele Tore jeder schießt. Als ich dann 1,9 er reicht hatte, hat mich schon der Ehrgeiz gepackt.

Und die Tricks, mit denen du bes ser wurdest, stehen in dem Buch?
In erster Linie sind es Tricks der 1,0er- Schüler. Diese Verbesserung von schlecht auf gut, die habe ich schon selbst erlebt. Aber ich wollte wissen, wie man richtig gut wird, wie man das letzte Stück schafft, die 1,0. Also habe ich fast hundert Abiturienten mit diesem Schnitt gefragt, wie sie dahin
kamen.

Vielleicht weil sie hochbe gabt sind?
Die Überflieger gibt es auch, das ist aber nur ein kleiner Prozentsatz. Und die haben auch keine Tipps, weil sie nicht lernen müssen. Ich habe die gefragt, die normal intelligent sind und trotzdem Bestnoten erzielt haben.

Was ist der wichtigste Tipp?
Eines der wichtigsten Dinge ist das Mündliche. Generell wusste ich schon, dass es wichtig ist,
sich viel zumelden. Aber seit ich die Interviews geführt habe, hat es klick gemacht.

In wiefern?
Wenn man schlecht ist und besser werden möchte, ist das Mündliche die zeitsparendste Methode. Wer sich während des Unterrichts beteiligt, muss sonst nicht mehr viel machen. Man geht nach Hause
und hat frei, denn das meiste hat man schon gelernt, indem man aufgepasst hat. Und das macht man automatisch, wenn man sich beteiligt. Vor den Klausren kann man dann seinen Freunden zu gucken, wie sie auf Whatsapp noch hektisch fragen: Was muss ich noch mal lernen?

Aber jeder kennt auch die Schüler, die schwafeln, nur um sich gemeldet zu haben.
Im Buch gibt es einen Plan mit verschiedenen Levels: wie man zum Beispiel anfängt, sich zu beteiligen, wenn man in einem Fach gar nichts weiß. Da sollte man sicher sein in dem, was man sagt. Nur so kann man das Vertrauen der Lehrer bekommen und nicht den Ruf: Der meldet sich viel, aber hat keine Ahnung. Was ich aber vor allem gemerkt habe: So bald man wirklich versucht, das
Thema zu verstehen, ist es viel interessanter. Bei Mathe zum Beispiel checkt man vielleicht gar nichts und denkt, das ist übel schwer, aber so bald man auf passt und versucht, das Thema zu verste hen, ist es auch viel ein facher, etwas zu sagen.

Ein wichtiger Punkt ist die Motivation, wenn man Schule eigentlich doof findet.

Dein Tipp ist es, mit Visionen zu arbeiten.

Wie sehen die aus?
Erst mal muss man sich die Frage stellen, warum möchte ich überhaupt gut in der Schule sein. Ist da irgendwas, woran ich mich festhalten kann? Wenn man zum Beispiel den Berufswunsch Arzt hat, kann man sich in den Moment hineinversetzen, wenn man sein Zeugnis oder seine Zulassung für
das Medizinstudium be kommt.


Du rätst davon ab, bauchfrei oder in Jogginghose in die Schule zu kommen.
Warum?
Es gibt immer noch viele ältere Lehrer, die denken, eine Jogginghose ist zum Sport machen, aber nicht zum draußen rumlaufen. Und natürlich gibt es auch Klischees: Wer mit einem Trainingsanzug und Goldkette an kommt, wird direkt in die Assi-Schublade gesteckt.

Dies ist ein kleiner Auszug aus dem Artikel und dem Interview in der FAZ. Die Fragen stellte Anke Schipp.
Das Buch von Tom Nießner „Die geheimen Tricks der 1,0er-Schüler.
Wie du in der Schule richtig durchstartest“ erscheint am 12. Mai 2020 (mvg Verlag, 304 Seiten, 14,99 Euro). Den Video kurs kann man unter www.einskommanullacademy.de vorbestellen.