Donnerstag, 1. April 2021

NEUE Physiotherapieabteilung im Therapiezentrum Hamburg-Bergedorf ab Mai 2020

 Ab dem 2. Mai 2021 erweitern wir unser interdisziplinäres Team um den Bereich der Physiotherapie.

Wir bieten spezielle Lymph-Therapien, manuelle Therapien mit Haltungsdiagnostik und Funktionaleinlagenversorgung und besondere Angebote für Parkinson-, Schlaganfall, Reha- Patienten an.

 

Ein weiterer Bereich ist das peak performance Training für ambitionierte Spitzensportler und Pros.

 

In Vorbereitung ist der Bereich Bobath-Therapie für Erwachsene.

 

Termine nehmen wir ab sofort entgegen.

040 / 79685666

Montag, 18. Januar 2021

Unsere Praxenphilosophie - unsere Lernwerk Methode

 

Philosophie der Lernwerk Methode

Ein Beispiel soll unsere Kritik an dem bisherigen System der symptomorientierten Betrachtung von Störungsfeldern verdeutlichen.

Kinder werden immer schneller und häufiger in die Schubladen LRS oder ADHS gesteckt. Was bringen diese Schubladen? Einen bessere Lehrerpersonal- Schlüssel, weniger Druck durch Nichtbenotung von Rechtschreibleistungen und Medikation schon von Grundschulkindern.

Die Folge Bildungslücken, lebenslange Nachteile in der Berufswelt, viel Geld für wenig sinnvolle Lerntherapien, volkswirtschaftliche Kosten für Medikationen und Behandlungen über viele Jahre.

Die Frage musst doch lauten: Warum kann ein Kind nicht Lesen, Schreiben, Rechnen lernen oder warum träumt es weg oder verhält sich hyperaktiv? Ein Schubladenbegriff hilft nicht weiter, sondern stigmatisiert die Kinder. Mit der Lernwerk Methode analysieren wir interdisziplinär und ganzheitlich mögliche Ursachen dieser Symptome.

Hierbei können wir auf die weltweit besten Systeme zurückgreifen und die Ergebnisse mit Normwerten abgleichen. Neben diesen technologischen Ansätzen bewerten wir ebenso den Medienkonsum, Erziehung, Beziehungsstrukturen, Ängste und Traumata. Nur wenn wir das Kind und das Umfeld ganzheitlich betrachten, können wir einen individuellen Therapieplan aufstellen, der die Störungen effektiv und nachhaltig beseitigen.

Ebenso profitieren Erwachsene von der Lernwerk Methode. Mangelnde Neuro- Plastizität, lange Phasen der Kompensation von nicht erkannten aud. und vis. Wahrnehmungsdefiziten und vielen mehr, können die Ursachen von Burn out, Depressionen, Tinnitus, Schlafstörungen u.a.m. sein.

Ursachen führen zu Symptomen. Wenn zum Beispiel ein Kind unter einer Hörwahrnehmungsstörung leidet, so kann es womöglich Töne nicht genügend differenzieren. Eine mangelnde Tonhöhen-Differenzierung kann dazu führen, dass es Sätze akustisch, aber nicht inhaltlich versteht.

Kinder mit einer Hörwahrnehmungsschwäche vertauschen bis zu 24 Buchstabenkombinationen. Ein Erlernen der Rechtschreibung ist dann schlicht nicht möglich. Ebenso haben diese Kinder Probleme mit der sozialen Kommunikation.

Menschen mit einer mangelnden kognitiv-motorischen Koordination sind nicht schnell genug in der Formulierung oder im Schreiben. Das führt zu einem langsamen Arbeitstempo und zu Flüchtigkeitsfehler. Hier würde man mit dem Hemisphären-Koordination-Training Abhilfe schaffen können.

Ein weiteres Beispiel sind unerkannte Blicksteuerungsproblematiken. Diese führen dazu, dass das Kind zu häufig fixiert, zu viele Regression produziert und dass die Augenkorrelation, also das Zusammenspiel der Augen, nicht ausreichend ist. Diese Kinder haben insbesondere beim Rechnen und beim Lesen Schwierigkeiten. Diese Problematik kann nicht mit einer Brille ausgeglichen werden, sondern nur mit einem speziellen Augen-Bewegungs-Training. Auch diese Analysen und Trainings führen wir im Lernwerk durch.

Menschen mit ADHS, Kinder und Erwachsene mit Schlafstörungen oder burn out,   behandeln wir unter anderem mit drei verschiedene Arten des Neurofeedback- Trainings. Vereinfacht gesprochen, reguliert das Neurofeedback-Training die Hirnstromsteuerungsfähigkeit und erhöht die Neuroplastizität.
Ebenso wird das Gehirn in die Lage versetzt, die Reize des Tages abzubauen und Tiefschlafphasen wieder zu erreichen und ein Gleichgewicht zwischen Entspannung und Konzentrationsfähigkeit herzustellen.

Die Trainings wirken schnell und sind nachhaltig. Sie stellen den internationalen Standard hochwertiger Therapien da. Lernwerk verfügt über SCP, HEG und Frequenzband-Trainings-Technologien. Im Bereich Behandlung von auditiven und visuellen Wahrnehmungsstörungen verfügen wir über 17 Jahre Erfahrung und können auf über 7000 erfolgreiche Therapien verweisen.

Damit gehören unsere Praxen zu denen mit der größten Erfahrung und breitesten Therapieaufstellung in Norddeutschland.


Montag, 11. Januar 2021

ADHS? Oder normales kindliches Verhalten? Vorsicht vor schnellen Urteilen!

 Komm doch bitte wieder runter!

Wenn Kinder Wutanfälle haben, fühlen Eltern sich oft hilflos und schuldig. Dabei sind die Ausbrüche normal und oft nur ein Ausdruck von Überforderung. Und daher durchaus beherrschbar.

Von den vielen unterschiedlichen Gefühlen, die man als Mensch hat, von Freude über die Angst bis hin zur Traurigkeit, hat die Wut das schlechteste Image. Niemand ist stolz, wenn aus einem ganz normalen Streit ein Vulkanausbruch wird, bei dem man mit wutverzerrtem Gesicht sein Gegenüber anbrüllt. Noch schlimmer als die eigene Wut finden wir, wenn unsere Kinder ausrasten, aggressiv werden oder trotzig reagieren. Geschockt blicken wir in ihre Gesichter und fragen uns:
Was hat denn unser kleiner Goldengel?


Ein Grund, warum wir die Wut bei einem Kind so schwer ertragen, ist unser Schuldgefühl. Schließlich wünschen wir uns als Früchte unserer Erziehung, dass das Kind immer nett und freundlich ist, friedlich vor sich hin spielt und brav seine Hausaufgaben macht. Wir können es nicht glauben, dass es ausflippt, wenn es den Schokoriegel nicht bekommt, etwas für die Schule machen muss, die Medienzeit beendet ist – im Lock down gibt es viele Situationen, in denen Kinder an ihre Grenzen geraten. Und wenn unser Kind manch mal scheinbar grund losausflippt, tun wir es zumindest innerlich deshalb auch.

Dabei sind Wutanfälle bei Kindern ganz normal. Schon deshalb, weil sie ihre Gefühle in den ersten Jahren nicht verbalisieren können und der Wutanfall ihre Art ist, ein Unbehagen auszudrücken. Das ist keine Böswilligkeit.

Finden Sie heraus, was das Kind streßt. Stellen Sie Dinge in Frage:Wenn Sie sich einreden, dass es dem Kind doch so unglaublich viel Spaß macht, montags zu reiten, dienstags Klavier, mittwochs Yoga
und donnerstags Tennistraining zu haben.

Viele Anregungen, Tipps und Beispiele für den Umgang mit schwierigen Erziehungssituationen finden Sie in dem Buch „Was fühlst du? Was fühle ich?
Kinder-Gefühle gemeinsam erkunden und verstehen“ von
Andrea Schütze (mvg-Verlag, München, 16,99 Euro