Ergotherapie - ursachengerecht und effektiv; Logopädie von renoomierter Topkraft, Nachhilfe von VNN-Gewinner
Lernwerk verfügt über die besten Neurofeedback-Systeme in Norddeutschland
Schwerpunktpraxis für ADHS, Depressionen, Tinitus, Schlaganfall-Reha und burnout
Ausgangslage: Junge, 9 Jahre, wurde mit massiven Konzentrationsstörungen und Abblenkbarkeit vorgestellt.
In der Testung wurde zudem
eine schlechte Hörwahrnehmung festgestellt. Durch das Neurofeedback-Training
und dem Lateraltraining in Verbindung mit Störgeräuschen kann er Reize besser
filtern, lässt sich nur noch sehr selten ablenken und kann über einen Zeitraum
von 25 Minuten konzentriert arbeiten. Auch die auditive Wahrnehmung hat sich
durch das häusliche Training mit dem BrainBoy deutlich verbessert.
Aussage Lehrerin von J.: Wir dachten es wäre ADHS, aber das die Hörwahrnehmungsstörung die Ursache war, konnten wir uns nicht vorstellen. Dank an das Lernwerk Team!
Ausgangslage: Schwere Depression, N, 19 Jahre
Therapeutin von N.,: "N kam mit schweren Depressionen
und Antriebsstörungen. Durch die Gleichstromtherapie konnte die Symptomatik
deutlich verringert werden, N. zeigt eine deutlich bessere
Schwingungsfähigkeit, Emotionalität und ist stärker im Antrieb geworden."
Ausgangslage: T, 13 Jahre, mag nicht lesen ("LRS") und leidet unter Konzentrationsschwäche
T: "Ich habe mit SCP Neurofeedback gelernt, mich auf meine Aufgaben in der Schule und zu Hause besser zu konzentrieren. Ich kann jetzt Texte
besser verstehen und lesen. Dem Unterricht kann ich jetzt besser folgen."
Ausgangslage: J, 12 Jahre, LRS durch massive Blicksteuerungsstörung
J: "Meine Augen konnten nicht so gut dei Zeilen erkennen und es war sehr anstrengend zu lesen und zu schreiben. Durch das
Visualtraining habe ich große Fortschritte gemacht. Ich muss jetzt nicht mehr am
Förderunterricht teilnehmen."
Die Zitate sind Originalaussagen unserer Klienten. Den Namen haben wir durch Buchstaben ersetzt.
Im Schnellverfahren: Ankreuzen und werten, Schulinspektion in Berlin
In Deutschland wird inzwischen alles
getestet. Vom elektrischen Eierkocher bis zum Seniorenheim werden Waren
und Dienstleistungen einer akribischen Prüfung unterzogen und die
Ergebnisse in Test-Zeitschriften veröffentlicht. Lange haben sich
Bildungspolitiker dagegen gesträubt, die Qualität der Schulen, für die
sie die Verantwortung tragen, testen zu lassen. Nach der ersten
Pisa-Studie 2001 und den durchwachsenen Ergebnissen deutscher Schüler
war das Desinteresse an Schulqualität nicht länger aufrechtzuerhalten.
Die Stunde der Schulinspektion hatte geschlagen. Inzwischen gibt es sie
in allen Bundesländern. Ein Inspektionsteam aus Lehrkräften, die keinen
Bezug zur jeweiligen Schule haben dürfen, besucht und bewertet in
regelmäßigen Abständen die Schulen. Doch wie testet man eine Schule?
Große Schulen haben über 100 „Mitarbeiter“ und bis zu 1000 „Kunden“,
die jeden Tag anwesend sind und die angebotene Dienstleistung abrufen.
Die Schüler erwarten guten Unterricht und bestmögliche Schulabschlüsse,
die sie jedoch nur erreichen, wenn die Schule in all ihren Facetten
optimal funktioniert. Deshalb werden bei der Inspektion alle Aspekte des
Schullebens auf den Prüfstand gestellt: Schulleiterhandeln,
innerschulische Kommunikation, (digitale) Ausstattung, Einbeziehung von
Eltern und Schülern in Entscheidungsprozesse, Schulklima,
programmatische Schulentwicklung und als wichtigstes Kriterium das
Kerngeschäft: der Unterricht.
In Berlin gibt es die Schulinspektion seit nunmehr zwölf Jahren.
Zwei Durchgänge haben die Berliner Schulen also schon hinter sich. Im
„Handbuch Schulinspektion“ finden sich die Bewertungsbögen, die der Jury
als Grundlage für die Begutachtung der Schulen dienen. Betrachtet man
die Bögen zu „Unterrichtsgestaltung/Lehrerhandeln im Unterricht“, stößt
man auf 64 Indikatoren, die zu beobachten und zu bewerten sind. Der
Unterrichtsbesuch der Tester dauert 20 Minuten, wobei es egal ist, ob
sie den Beginn der Stunde erleben oder mitten in die Stunde
hineinplatzen. Zur Begutachtung einer der Indikatoren bleiben dem Tester
gerade einmal 18 Sekunden. Wie soll er unter diesen Testbedingungen die
Qualität des Unterrichts seriös bewerten können? Und vor allem: Kann
man bei solchen Kurzbesuchen den geistigen Prozess einer
Unterrichtsstunde erfassen? Kritiker monieren, dass bei dieser
Testmethode ausschließlich die auf den ersten Blick beobachtbaren
Aspekte, also die Oberflächenmerkmale von Unterricht, erfasst werden,
nicht jedoch die Tiefenstruktur, die einem gut geführten Unterricht
immer zugrunde liegt.
Unter Tiefenstruktur versteht man das Zusammenspiel von
interessantem Lerngegenstand, methodischer Vermittlung und
kommunikativem Geschick der Lehrkraft. Es ist die größte Schwäche dieser
Testbögen, dass sie fachdidaktische Erwägungen, die den Unterricht
prägen, und den pädagogischen Kontext, also die soziale Problematik
einer Lerngruppe, nicht zu erfassen vermögen. Wenn drei Tester die
Unterrichtsqualität in zwölf Fächern bewerten sollen, urteilen sie
überwiegend fachfremd. Ist der Tester ein Mathematiklehrer, werden ihm
zwangsläufig die didaktischen Feinheiten in Englisch oder Latein
verborgen bleiben. Trotzdem gibt er dem gesehenen Unterricht eine Note.
Im Bewertungsbogen für den Unterricht finden sich die Indikatoren
„Innere Differenzierung“, „Selbständiges Lernen“ und „Kooperatives
Lernen“. Schaut man sich die Inspektionsberichte Berliner Gymnasien an,
stellt man fest, dass sie bei diesen Kriterien häufig nur die beiden
niedrigsten Bewertungsstufen „C“ und „D“ zugeteilt bekamen. Für die
Schulverwaltung gehören Binnendifferenzierung und Individualisierung zu
den „fortschrittlichen“ Unterrichtsmethoden, die das „rückschrittliche“
Unterrichtsgespräch, gern als Frontalunterricht gescholten, ablösen
sollen. Die „modernen“ Methoden werden so vehement gefordert, dass nicht
mehr darauf geachtet wird, ob sie die Schüler bei einem bestimmten
Lernstoff überhaupt zum Lernerfolg führen. Gute Lehrer wissen: Die
Unterrichtsmethode hat gegenüber dem Unterrichtsgegenstand immer eine
dienende Funktion. Aus der Bauhaus-Architektur kennen wir den Grundsatz
„Die Form ergibt sich aus der Funktion“. Ähnlich ist es im
Fachunterricht. Die Methode des Unterrichts leitet sich aus dem
Lerngegenstand ab und nicht umgekehrt. Sie ist das Instrument, um einen
fachlichen Gegenstand so darzubieten, dass ihn junge Menschen, denen das
Thema neu ist, verstehen. Wenn ein Deutschlehrer, dem die
anspruchsvolle Literatur noch am Herzen liegt, in einer 10. Klasse das
Gedicht „Mondnacht“ von Joseph von Eichendorff bespricht, wird er es im
gelenkten Unterrichtsgespräch erschließen, weil sich bei der
Schwierigkeit des Gegenstands Gruppenarbeit oder individuelles Lernen
verbieten. Mit dieser fachdidaktisch gebotenen Methode wird sich der
Lehrer beim Tester aber Strafpunkte einhandeln, weil er eine von der
Schulbehörde wenig erwünschte Lernmethode gewählt hat. Wird eine Methode
verabsolutiert, grenzt man Inhalte, die dem Methoden-Diktat nicht
gehorchen wollen, aus – zum Nachteil der Schüler. Wie weit sich
didaktische Zwänge von der schulischen Wirklichkeit entfernen können,
zeigt die ironische Aussage des Direktors eines renommierten Berliner
Gymnasiums. In einem Brief an die Eltern schrieb er sinngemäß, seine
Schule schneide in allen Bereichen blendend ab: bei Vera, beim Mittleren
Schulabschluss, beim Abitur, bei Wettbewerben und bei „Jugend forscht“.
Leider erzielten die Lehrkräfte diese Erfolge laut Inspektionsbericht
mit der „falschen“ Unterrichtsmethode.
Noch ein weiterer Aspekt wird von den Befürwortern des selbständigen
Lernens gern übersehen. Von dieser Lernmethode profitieren in erster
Linie die leistungsstarken Schüler, weil sie sich gut organisieren
können. Schon vor Jahren warnten Didaktiker vor der Illusion,
lernschwache Kinder könnten von heterogenen Lerngruppen lernen, wenn man
nur das Lernen differenziert. Ihrer Meinung nach benachteiligen die
„modernen“ Lernmethoden vor allem Kinder aus bildungsfernem Milieu, weil
diese den „direkt angeleiteten Unterricht“, das vom Lehrer gelenkte
Gespräch, benötigen. Da das nur in relativ homogenen Lerngruppen
funktioniert, wäre die in Berlin verpönte Fachleistungsdifferenzierung
dringend geboten. Der Soziologe Hartmut Esser hat erst vor kurzem durch
Auswertung eines umfangreichen Datensatzes nachgewiesen (F.A.Z. 15.
November 2018), dass leistungsschwache Schüler in heterogenen
Lerngruppen benachteiligt sind. Wenn es die Berliner Schulverwaltung mit
der Bildungsgerechtigkeit ernst meint, sollte sie an den Integrierten
Sekundarschulen die Differenzierung nach Leistungsgruppen zur Pflicht
machen.
Wenn man Schulqualität misst, darf man auf keinen Fall die
Lernergebnisse der Schüler außer Acht lassen. Die Schulinspektion müsste
also die Ergebnisse der letzten Pisa-Studie schulbezogen auswerten und
die Ergebnisse der Vergleichsstudien Vera-3 und Vera-8 in Deutsch,
Englisch und Mathematik einbeziehen. Auch das Abschneiden der Schüler
beim Mittleren Schulabschluss (MSA) und beim Abitur müsste in die
Bewertung einfließen. Ein starkes Indiz für Schulqualität ist auch die
Zahl der Schüler, die die Schule ohne Abschluss verlassen. All dies
misst die Berliner Schulinspektion nicht. Sie lässt damit den
wichtigsten Beleg für Schulqualität, die Leistungen der Schüler, völlig
außer Acht. Leidtragende dieses Versäumnisses sind die Schulen, die sich
den Herausforderungen einer schwierigen Schülerschaft stellen und sie
mit originellen, manchmal auch unorthodoxen pädagogischen Methoden
meistern. Ihre Didaktik muss, weil sie nicht in das Raster der
Schulinspektion passt, mit Abwertungen rechnen. „Leistung ist
unwichtig“, sagte der Leiter einer Sekundarschule. Die Berliner
Schulverwaltung sollte die Bewertungsbögen der Schulinspektion einer
grundlegenden Revision unterziehen. Dabei sollte das Ziel des
Unterrichts – gute Schülerleistungen – im Vordergrund stehen, nicht der
Weg, den die Schulen dorthin beschreiten. Der Autor unterrichtete Deutsch und Geschichte an einem Berliner Gymnasium.
Seit 15 Jahren arbeiten wir an Methoden zur wirksamen Migräne-Therapie. Biofeedback ist ein wesentlicher Therapieansatz.
Wir beraten Sie gerne. Tel.: 040 79685666 in Ihrer Lernwerk Zentrale Hamburg oder in unseren Partnerpraxen: Hamburg-Mitte, Winsen, Lüneburg oder Celle.
zeigen, dass Bewegung die Symptome reduzieren. Nur Alleinstehende sind oft wenig bewegungsfreudig und finden keine Möglichkeit aus Ihrer Alltagsroutine auszubrechen.
Erfahrene Therapeuten motivieren Betroffene durch Bewegungsübungen, Aufbrechen von Routinen und animieren zu kognitiven und kreativen Handlungen.
Interessiert? Dann vereinbaren Sie doch einen unverbindlichen Beratungstermin mit uns!