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Infos: Tel.: 040 / 79685666
Ergotherapie - ursachengerecht und effektiv; Logopädie von renoomierter Topkraft, Nachhilfe von VNN-Gewinner Lernwerk verfügt über die besten Neurofeedback-Systeme in Norddeutschland Schwerpunktpraxis für ADHS, Depressionen, Tinitus, Schlaganfall-Reha und burnout
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Ab dem 2. Mai 2021 erweitern wir unser interdisziplinäres Team um den Bereich der Physiotherapie.
Wir bieten spezielle Lymph-Therapien, manuelle Therapien mit Haltungsdiagnostik und Funktionaleinlagenversorgung und besondere Angebote für Parkinson-, Schlaganfall, Reha- Patienten an.
Ein weiterer Bereich ist das peak performance Training für ambitionierte Spitzensportler und Pros.
In Vorbereitung ist der Bereich Bobath-Therapie für Erwachsene.
Termine nehmen wir ab sofort entgegen.
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Philosophie der Lernwerk Methode
Ein Beispiel soll unsere Kritik an dem bisherigen System der symptomorientierten Betrachtung von Störungsfeldern verdeutlichen.
Kinder werden immer schneller und häufiger in die Schubladen LRS oder ADHS gesteckt. Was bringen diese Schubladen? Einen bessere Lehrerpersonal- Schlüssel, weniger Druck durch Nichtbenotung von Rechtschreibleistungen und Medikation schon von Grundschulkindern.
Die Folge Bildungslücken, lebenslange Nachteile in der Berufswelt, viel Geld für wenig sinnvolle Lerntherapien, volkswirtschaftliche Kosten für Medikationen und Behandlungen über viele Jahre.
Die Frage musst doch lauten: Warum kann ein Kind nicht Lesen, Schreiben, Rechnen lernen oder warum träumt es weg oder verhält sich hyperaktiv? Ein Schubladenbegriff hilft nicht weiter, sondern stigmatisiert die Kinder. Mit der Lernwerk Methode analysieren wir interdisziplinär und ganzheitlich mögliche Ursachen dieser Symptome.
Hierbei können wir auf die weltweit besten Systeme zurückgreifen und die Ergebnisse mit Normwerten abgleichen. Neben diesen technologischen Ansätzen bewerten wir ebenso den Medienkonsum, Erziehung, Beziehungsstrukturen, Ängste und Traumata. Nur wenn wir das Kind und das Umfeld ganzheitlich betrachten, können wir einen individuellen Therapieplan aufstellen, der die Störungen effektiv und nachhaltig beseitigen.
Ebenso profitieren Erwachsene von der Lernwerk Methode. Mangelnde Neuro- Plastizität, lange Phasen der Kompensation von nicht erkannten aud. und vis. Wahrnehmungsdefiziten und vielen mehr, können die Ursachen von Burn out, Depressionen, Tinnitus, Schlafstörungen u.a.m. sein.
Ursachen führen zu Symptomen. Wenn zum Beispiel ein Kind unter einer Hörwahrnehmungsstörung leidet, so kann es womöglich Töne nicht genügend differenzieren. Eine mangelnde Tonhöhen-Differenzierung kann dazu führen, dass es Sätze akustisch, aber nicht inhaltlich versteht.
Kinder mit einer Hörwahrnehmungsschwäche vertauschen bis zu 24 Buchstabenkombinationen. Ein Erlernen der Rechtschreibung ist dann schlicht nicht möglich. Ebenso haben diese Kinder Probleme mit der sozialen Kommunikation.
Menschen mit einer mangelnden kognitiv-motorischen Koordination sind nicht schnell genug in der Formulierung oder im Schreiben. Das führt zu einem langsamen Arbeitstempo und zu Flüchtigkeitsfehler. Hier würde man mit dem Hemisphären-Koordination-Training Abhilfe schaffen können.
Ein weiteres Beispiel sind unerkannte Blicksteuerungsproblematiken. Diese führen dazu, dass das Kind zu häufig fixiert, zu viele Regression produziert und dass die Augenkorrelation, also das Zusammenspiel der Augen, nicht ausreichend ist. Diese Kinder haben insbesondere beim Rechnen und beim Lesen Schwierigkeiten. Diese Problematik kann nicht mit einer Brille ausgeglichen werden, sondern nur mit einem speziellen Augen-Bewegungs-Training. Auch diese Analysen und Trainings führen wir im Lernwerk durch.
Menschen mit ADHS, Kinder und
Erwachsene mit Schlafstörungen oder burn out,
behandeln wir unter anderem mit
drei verschiedene Arten des Neurofeedback- Trainings. Vereinfacht gesprochen,
reguliert das Neurofeedback-Training die Hirnstromsteuerungsfähigkeit und
erhöht die Neuroplastizität.
Ebenso wird das Gehirn in die Lage versetzt, die Reize des Tages abzubauen und
Tiefschlafphasen wieder zu erreichen und ein Gleichgewicht zwischen Entspannung
und Konzentrationsfähigkeit herzustellen.
Die Trainings wirken schnell und sind nachhaltig. Sie stellen den internationalen Standard hochwertiger Therapien da. Lernwerk verfügt über SCP, HEG und Frequenzband-Trainings-Technologien. Im Bereich Behandlung von auditiven und visuellen Wahrnehmungsstörungen verfügen wir über 17 Jahre Erfahrung und können auf über 7000 erfolgreiche Therapien verweisen.
Damit gehören unsere Praxen zu denen mit der größten Erfahrung und breitesten Therapieaufstellung in Norddeutschland.
Komm doch bitte wieder runter!
Wenn Kinder Wutanfälle haben, fühlen Eltern sich oft hilflos und schuldig. Dabei sind die Ausbrüche normal und oft nur ein Ausdruck von Überforderung. Und daher durchaus beherrschbar.
Von den vielen unterschiedlichen Gefühlen, die man als Mensch hat, von Freude über die Angst bis hin zur Traurigkeit, hat die Wut das schlechteste Image. Niemand ist stolz, wenn aus einem ganz normalen Streit ein Vulkanausbruch wird, bei dem man mit wutverzerrtem Gesicht sein Gegenüber anbrüllt. Noch schlimmer als die eigene Wut finden wir, wenn unsere Kinder ausrasten, aggressiv werden oder trotzig reagieren. Geschockt blicken wir in ihre Gesichter und fragen uns:
Was hat denn unser kleiner Goldengel?
Ein Grund, warum wir die Wut bei einem Kind so schwer ertragen, ist unser Schuldgefühl. Schließlich wünschen wir uns als Früchte unserer Erziehung, dass das Kind immer nett und freundlich ist, friedlich vor sich hin spielt und brav seine Hausaufgaben macht. Wir können es nicht glauben, dass es ausflippt, wenn es den Schokoriegel nicht bekommt, etwas für die Schule machen muss, die Medienzeit beendet ist – im Lock down gibt es viele Situationen, in denen Kinder an ihre Grenzen geraten. Und wenn unser Kind manch mal scheinbar grund losausflippt, tun wir es zumindest innerlich deshalb auch.
Dabei sind Wutanfälle bei Kindern ganz normal. Schon deshalb, weil sie ihre Gefühle in den ersten Jahren nicht verbalisieren können und der Wutanfall ihre Art ist, ein Unbehagen auszudrücken. Das ist keine Böswilligkeit.
Finden Sie heraus, was das Kind streßt. Stellen Sie Dinge in Frage:Wenn Sie sich einreden, dass es dem Kind doch so unglaublich viel Spaß macht, montags zu reiten, dienstags Klavier, mittwochs Yoga
und donnerstags Tennistraining zu haben.
Viele Anregungen, Tipps und Beispiele für den Umgang mit schwierigen Erziehungssituationen finden Sie in dem Buch „Was fühlst du? Was fühle ich?
Kinder-Gefühle gemeinsam erkunden und verstehen“ von
Andrea Schütze (mvg-Verlag, München, 16,99 Euro
„In die Kinder wird zu viel
reingestopft“
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, das System Schule neu
zu überdenken, findet die ehemalige Schuldirektorin
Kati Ahl. Im FAZ-Interview vom 16.10.20, erklärt sie, warum Verunsicherung produktiv sein kann und warum Noten, Lehrpläne und das Verhältnis zwischen
Schülern und Lehrkräften auf den Prüfstand müssen.
Frau Ahl, Sie waren mehrere Jahre lang Schuldirektorin, arbeiten jetzt als Schulentwicklungsberaterin und sagen, dass die Schule, wie wir sie seit vielen Jahrzehnten kennen, nicht mehr zur Gegenwart passt. Warum?
Wenn ich an meine Schulzeit zurück denke, dann hatten wir
einen Walkman, und unser Berufswunsch war Lehrerin, Forscherin, Fußballspieler oder Pilot. Viele Kinder, die heute in die Schule gehen, werden in Zukunft Berufe ausüben, die es noch gar nicht gibt. Sie haben alle schon heute keine Walkmen mehr, sondern Smartphones. Man sprach auch früher von veränderter Kindheit, aber was jetzt passiert, ist eine ganz neue Menschheitsphase. Und deshalb muss Schule in diesen Zeiten besonders innovativ sein.
Was heißt das?
Ich plädiere erst einmal dafür, dass man das Alte nicht wegwirft. Ich finde es wichtig, das Neue zu lehren und zum Beispiel so etwas wie Allgemeinbildung zu bewahren.
Und was ist das Neue?
Am
wichtigsten ist es, das Kind in den Mittelpunkt zu stellen.
Vermutlich würden viele Schulen sagen, dass sie das jetzt
schon tun. Aber wir haben während der Corona-Krise gese -
hen, dass Kinder und Jugendliche überhaupt keine Lobby haben. In der Copsy-Studie der Uniklinik Hamburg-Eppen dorf kam heraus, dass 71 Prozent der Jugendlichen psychoso-matische Beschwer den in dieser Zeit hatten.
Damals gab es aber auch keinen Präsenzunterricht. Wie konnte man das Kind dann in den Mittel punkt stellen?
In dieser Zeit lag in den Schulen der Fokus darauf, die Prüfungen durch zu führen, und nicht bei der Frage, wie es den Kindern geht.
Und ist das in normalen Zeiten auch so?
Wir sind in unserem Schulsystem zu stark auf das Erledigen
von Aufgaben fixiert. Es gibt beim Lernen aber immer einen
Inhalts- und einen Beziehungsaspekt. Letzterer ist für die
Entwicklung der Kinder enorm wichtig. Jedes Kind, das die
Schule verlässt, sollte im Idealfall wissen, was seine Talente
sind, weil es darin von den Lehrern gestärkt und ermutigt
wurde.
Und das passiert nicht?
In Deutschland gibt es 52 000 Schülerinnen und Schüler, die
ohne Abschluss die Schule abbrechen. Nach einer Studie der
DAK berichtet jedes zweite Kind, dass es erschöpft ist. Das
sind Alarmsignale. Man kann es auch auf sich selbst übertra -
gen: Wann fühlen wir uns nach zwölf Jahren noch wohl auf
der Arbeit? Dann, wenn wir wertgeschätzt und gesehen werden, wenn wir es als sinn vollerleben, was wir tun, und wenn wir wirklich etwas bewegen können. Und das fehlt den Kindern oft. Sie sind relativ passiv in der Schule. Und dann schaltet das Gehirn auf Flugmodus.
Wir müssen also auch das Verhältnis von Lehrern zu Schülern überdenken?
Studien
zufolge verhalten sich viele Lehrkräfte oft verletzend.
Schüler fühlen sich bloß gestellt oder herab gesetzt. Aber auch Lehrer, die sich nicht so verhalten, müssen sich fragen, ob sie ein Kind ausreichend wertschätzen, ob sie Blickkontakt halten, wenn sie mit dem Kind reden. All das sind Beziehungsaussagen, und die sind sehr wichtig, denn das Gehirn ist viel eher lernbereit, wenn der Mensch sich wohl fühlt.
Welche Botschaft nehmen die aus der Schule mit? Womöglich die, dass sie nichts wirklich gut können und dass sie nicht wertgeschätzt werden.
Wie kann man aber ohne Noten zum Beispiel einschätzen, ob
ein
Kind für das Gymnasium geeignet ist?
Man könnte das etwa durch Eingangstests tun. Oder man
könnte die Lernschritte beschreiben: Kann ein Kind bis 100
rechnen,
oder braucht es noch Unterstützung. Wie gut liest es.
Damit würde man auch die Selbsteinschätzung der Kinder fördern. Und Noten würden nicht wie eine Naturgewalt über sie hereinbrechen.
Verkürzter Ausschnitt aus dem FAZ Interview:
Die
Fragen stellte Anke Schipp.
Kati Ahl, „Schule verändern – jetzt!“,
Verlag Klett Kallmeyer, 22,95 Euro.
Unsere Schlafprofilanalyse führen wir mit neuesten Medizinprodukten durch. Wir bieten für Patienten, Ärzte und Pschotherapeuten eine detaillierte Analyse wichtiger Schlafparameter.
Eine genaue Analyse der Schlafphasen, der Blaulichtanteile, der Motorik im Schlaf u.v.m. hilft, um genauere Therapiepläne zu erstellen und die Wirksamkeit von Neuro-Therapien oder auch Medikationen zu messen.
Weitere Infos erhalten Sie in unserer Zentrale: Lernwerk Therapiezentrum Hamburg, h.schulze@lernwerk-ag.de; www.lernwerk-ag.de. Kostenfreie Beratungen: 040 / 79685666.

Ein Team von Experimentellen Neuropsychologinnen und -psychologen der Universität des Saarlandes hat gezeigt, dass sich die Aktivität der Theta-Wellen im Gehirn mittels Neurofeedback-Training gezielt steigern lässt. Zudem wiesen sie nach, dass ein mehrtägiges Training von Theta-Wellen das Erinnerungsvermögen von Testpersonen langfristig verbessern kann. Die Studie wurde in der renommierten neurowissenschaftlichen Zeitschrift NeuroImage veröffentlicht.
Kognitive Prozesse wie Wahrnehmung, Denken oder Erinnern lassen sich an der Frequenz der Gehirnwellen eines Menschen im Elektroenzephalogramm (EEG) ablesen. Dieses wird in verschiedene Frequenzbänder unterteilt. Ein solches EEG-Band stellen auch die Theta-Wellen dar: langsame Hirnstromwellen mit einer Frequenz von 4 bis 8 Hertz. Sie werden meist als „entspannter Wachzustand“ beschrieben und in jüngerer Zeit mit Prozessen der „Selbstoptimierung“ wie Achtsamkeit oder sogenanntem Flow-Erleben in Verbindung gebracht. Studien haben gezeigt, dass bestimmte Meditationstechniken, aber auch ein spezielles Multitasking-Training am Computer zur Erhöhung der Theta-Aktivität führen.
Das Team um den Neuropsychologen Prof. Axel Mecklinger hat untersucht, ob sich die Theta-Aktivität im Gehirn mittels Neurofeedback-Training auch gezielt steigern lässt und welche Auswirkungen dies auf das so genannte Quellengedächtnis von studentischen Testpersonen hat. Das Neurofeedback wurde in der Studie visuell in Form einer Achterbahnanimation dargestellt. Aufgabe der 17 Probanden war es, diese Achterbahn auf einem Computerbildschirm möglichst schnell fortzubewegen. Parallel dazu wurde das EEG der Testpersonen aufgezeichnet. Dabei wurde auch der Anteil der Theta-Wellen erfasst und durch die Geschwindigkeit der Achterbahn an die Probanden rückgekoppelt. „Das Neurofeedback-Training bestand also darin, dass bei einem Anstieg der Theta-Wellen im Gehirn der Probanden auch die Geschwindigkeit der Achterbahn zunahm, während umgekehrt ein geringer Anteil von Theta-Wellen dazu führte, dass die Achterbahn stehenblieb“, erklärt Prof. Axel Mecklinger. Im Gegensatz dazu erhielten die 18 Probanden der Kontrollgruppe Rückmeldungen auf zufällig ausgewählte Frequenzbänder ihres EEGs. Insgesamt fanden sieben Trainingssitzungen zu jeweils 30 Minuten über elf Tage statt.
Die Psychologen konnten beobachten, dass bei der Trainingsgruppe die Theta-Aktivität ab der dritten Sitzung deutlich nach oben ging, während bei der Kontrollgruppe kein Anstieg feststellbar war. Dies sei nicht nur als statistischer Gruppeneffekt nachweisbar, sondern eine Theta-Zunahme von 10 bis 15 Prozent zeige sich auch auf der Ebene des einzelnen Probanden. Mecklingers Schlussfolgerung: „Durch die visuelle Rückmeldung seiner Leistung lernt der Proband, seine Theta-Wellen hochzuregulieren. Dies zeigt, dass sich die eigene Theta-Aktivität durch Neurofeedback-Training individuell trainieren lässt.“
Im zweiten Teil ihrer Studie untersuchte das Team die Auswirkungen der erhöhten Theta-Aktivität auf das langfristige Erinnerungsvermögen der Versuchspersonen. Dazu mussten die Probanden beider Gruppen an drei verschiedenen Terminen eine Gedächtnisaufgabe lösen. Diese Sitzungen fanden einen Tag vor dem ersten Neurofeedback-Training, einen Tag nach der letzten Trainingssitzung sowie 13 Tage später statt. Dabei wurden ihnen jeweils zunächst 200 Wörter präsentiert. Bei jedem Wort wurden sie gefragt, ob die durch die Wörter beschriebenen Objekte lebendig sind oder ob sie ihnen angenehm erscheinen. In einem anschließend durchgeführten Gedächtnistest wurden die zuvor gelernten Wörter zusammen mit einigen neuen Wörtern präsentiert. Schätzten die Probanden ein Wort als zuvor gesehen ein, wurden sie gefragt, mit welcher Quelle, sprich, mit welcher Frage (lebendig oder angenehm) es zuvor präsentiert worden war.
Das Fazit: „Die Probanden, die durch das Neurofeedback-Training die Ausprägung ihrer Theta-Wellen erhöht hatten, zeigten eine klare Verbesserung ihrer Quellengedächtnis-Leistung“, sagt Kathrin Eschmann, Erstautorin der Studie. Als Quellengedächtnis bezeichne man die Erinnerung an den zeitlichen und räumlichen Kontext einer Episode, erläutert sie. Wer beispielsweise seinen Schlüsselbund verlegt habe, versuche sich zu erinnern, wann und wo er ihn zuletzt gesehen hat. „Damit besteht jede episodische Erinnerung unseres Lebens nicht nur aus einer Information oder einem Gegenstand, beispielsweise dem Schlüsselbund, sondern auch aus dem dazugehörigen Kontext“, erklärt die promovierte Psychologin.
Dabei ist die Verbesserung des Quellengedächtnisses nicht etwa nur kurzfristiger Natur: Das Team um Axel Mecklinger konnte den Effekt in einem Gedächtnistest einen Tag nach dem letzten Neurofeedback-Training und insbesondere in einem weiteren Gedächtnistest 13 Tage später nachweisen, in dem wiederum 200 neue Wörter gelernt und anschließend zusammen mit ihrem Kontext erinnert werden mussten. „Dies zeigt, dass die Erhöhung der Theta-Wellen durch das Neurofeedback-Training eine langfristige Verbesserung des Erinnerungsvermögens im Hinblick auf das Quellengedächtnis hervorruft“, sagt Kathrin Eschmann. Die Wissenschaftler hoffen, dass sich die aktuellen Ergebnisse an jungen Probanden auch auf ältere Menschen übertragen lassen: „Da die Leistung des Quellengedächtnisses mit zunehmendem Alter deutlich abnimmt, könnten die Studienergebnisse auch eine Möglichkeit aufzeigen, spezifische kognitive Einbußen im hohen Alter auszugleichen“, so Eschmann.